Für Anfänger und Anfängerinnen, egal welchen Alters, stellt sich die Frage, auf welchem Weg sie das Skifahren erlernen sollten. In diesem Artikel werden die verschiedenen Möglichkeiten aufgezählt, sowie ihre Vor- und Nachteile besprochen.

Der klassische Gruppenkurs

Vielleicht war man als Kind bereits auf einer Skifreizeit und möchte diese Kenntnisse wieder auffrischen. Da denkt man zuerst an einen Kurs mit mehreren anderen Teilnehmern, die auf demselben Stand sind, wie man selbst.

Der größte Vorteil dieser Methode ist ganz klar der Preis. Wenn viele Schüler und Schülerinnen sich die Kosten für einen Lehrer teilen, muss jeder für sich weniger zahlen.

Der Nachteil ist, dass man sich auch die Aufmerksamkeit des Skilehrers teilen muss. Auf individuelle Probleme kann weniger gut eingegangen werden. Bräuchte man für eine Technik mehr und für die andere weniger Lernzeit, kann ein Lehrer zum Wohle der Gruppe keine Rücksicht nehmen.

Für Menschen mit Lampenfieber ist so ein Gruppenkurs ebenfalls ungeeignet. Schließlich schauen einem wildfremde Leute zu, wie man eine neue Sache lernt! Schüchterne Charakter kann das überfordern.

Ein Privatlehrer ganz für Sie

In ruhiger Atmosphäre erklärt bekommen, wie man Ski fährt, ein Profi, der nur auf Sie persönlich achtet? Das klingt toll und effektiv!

Ist es auch, aber diese individuellen Einzelkurse sind entsprechend teuer. Wer möglichst schnellen Erfolg möchte und das nötige Kleingeld zur Verfügung hat, sollte dennoch diesen Weg wählen. Größere Lernfortschritte gibt es mit keinem anderen Kurs.

Ein Urlaub mit Freunden

Haben Sie Bekannte, die nicht Ski fahren können, das aber diesen Winter gerne lernen möchten? Dann sollten Sie über einen gemeinsamen Urlaub nachdenken, bei dem Sie einen Privatlehrer für Ihre Gruppe buchen.

Hier kann man sich die Kosten teilen und ist dennoch in vertrauter, familiärer Umgebung üben. Es müssen keine vorgegebenen Kursziele erreicht werden, sondern der Dozent kann individuell auf die Wünsche der Teilnehmer und Teilnehmerinnen eingehen.