Sie haben sich also entschieden, das Snowboardfahren zu erlernen. Erst mal Glückwunsch dazu! Sicherlich werden Sie die verschiedensten Techniken bald meistern! Aber jetzt fragen Sie sich natürlich, was Sie in Ihrem Kurs erwartet.

Wie läuft so ein Snowboardkurs?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Kursangebote. Ein Halbtagskurs dauert durchschnittlich 2 bis 2,5 Stunden, wohingegen für einen Ganztagskurs etwa 4 bis 5 Stunden veranschlagt werden.

Welchen Sie wählen sollten, hängt ganz von Ihrer persönlichen Fitness ab. Sich schon an Tag drei mit schwerem Muskelkater aus dem Bett zu quälen, ist wenig erfreulich. Da wäre ein Halbtagskurs besser, da Sie hier längere Regenerationszeiten haben.

Halbtagskurse kosten insgesamt weniger Geld, allerdings ist der Stundenpreis oft höher. Fühlen Sie sich also dazu in der Lage, mehrere Stunden auf einem Snowboard zu stehen, ist ein Ganztagskurs die preisgünstigere Alternative.

Ob Sie einen Kurs für eine ganze Woche oder nur für ein bis zwei Tage buchen, hängt ganz von Ihren Vorkenntnissen und Ansprüchen ab. Möchten Sie nur ein wenig Spaß bei der Abfahrt haben und können auf Skiern stehen, reicht es aus, die Basics zu beherrschen. Sind Sie noch völliger Anfänger, empfiehlt sich ein längerer Kurs.

Eigenes Equipment oder Leihe?

Wie beim Ski fahren gilt: Leihen ist für Anfänger billiger und besser! Der Aufpreis für einen Kurs plus Ausrüstung ist gering. Bis sich ein komplettes Equipment amortisiert hat, vergehen viele Winter. Sind Sie noch unsicher, ob snowboarden etwas für Sie ist, sollten Sie definitiv leihen und nicht kaufen.

Gerade für Familien mit Kindern lohnt sich eine eigene Ausstattung für die Kleinen so gut wie nie. Dass es seine Ausrüstung über mehrere Saisons tragen kann, kommt nicht vor. Insbesondere kleine Kinder sollten fachmännisch ausgesuchtes, passendes Equipment verwenden, um Verletzungen vorzubeugen. Die Marke ist dabei weniger wichtig als die Qualität.

Beachten Sie all diese Tipps, steht einer gelungenen Skifreizeit nichts mehr im Wege!